So ganz stimmt die Aussage nicht! Es geht nicht nur um aktuelle Beiträge rund um Mantrailing. Weil es noch viel mehr neuere Studien rund um Hund gibt, finden auch diese hier ihr Forum.

Dogs can sense weak thermal radiation

Abstract: Das Hunde-Rhinarium (nackte und oft feuchte Haut an der Nasenspitze) ist prominent und reich innerviert, was auf eine sensorische Funktion hindeutet. Im Vergleich zu Nasenspitzen pflanzenfressender Artio- und Unpaarhufern sind fleischfressende Rhinaria erheblich kälter. Wir stellten die Hypothese auf, dass diese Kälte das Rhinarium des Hundes besonders empfindlich gegenüber Wärmestrahlung macht. Wir haben drei Hunde trainiert, um zwei entfernte Objekte anhand der Wärmestrahlung zu unterscheiden. Das neutrale Objekt hatte ungefähr Umgebungstemperatur, das warme Objekt hatte ungefähr die gleiche Oberflächentemperatur wie ein pelziges Säugetier. Darüber hinaus verwendeten wir bei 13 wachen Hunden eine funktionelle Magnetresonanztomographie, um die Reaktionen auf Wärmestimuli mit etwa den gleichen Temperaturen wie im Verhaltensexperiment zu vergleichen. Der warme Reiz löste eine erhöhte neuronale Reaktion im linken somatosensorischen Assoziationskortex aus. Unsere Ergebnisse zeigen eine bisher unentdeckte sensorische Modalität bei einer Fleischfresserart.

Der Artikel ist auf englisch erscheinen und kann hier abgerufen werden.

Der folgende Artikel passt auch nicht wirklich zu „aktuelle Beiträge rund um Mantrailing“. Interessant ist er aber!

The ability to recognize dog emotions depends on the cultural milieu in which we grow up

Die interspezifische Emotionserkennung ist besonders anpassungsfähig, wenn Arten wie Hunde und Menschen lange Zeit in enger Verbindung stehen. In dieser Studie wurde die Fähigkeit des Menschen untersucht, Gesichtsausdrücke zu erkennen, die mit Hundegefühlen verbunden sind (im Folgenden: Gefühle). Den Teilnehmern wurden Bilder von Hunden, Menschen und Schimpansen präsentiert. Diese zeigten wütende, ängstliche, glückliche, neutrale und traurige Gefühle. Die Probanden mussten beurteilen, welche Gefühle gezeigt wurden und in welchem ​​Zusammenhang das Bild aufgenommen worden war. Die Teilnehmer waren Kinder und Erwachsene mit unterschiedlichen allgemeinen Erfahrungen mit Hunden. Es gab unterschiedliche persönliche (d.h. Hundebesitz) und kulturelle Erfahrungen (d.h. Aufwachsen oder Kontakt mit einem kulturellen Milieu ergeben, in dem Hunde hochgeschätzt und in das menschliche Leben integriert sind).

Die Ergebnisse zeigten, dass einige Hundegefühle wie Wut und Glück von Anfang an unabhängig von der Erfahrung erkannt werden. Die Fähigkeit, Hundegefühle zu erkennen, wird jedoch hauptsächlich durch Erfahrung erworben. Bei Erwachsenen war die Wahrscheinlichkeit, Hundegefühle zu erkennen, bei Teilnehmern höher, die in einem kulturellen Umfeld mit einer positiven Einstellung gegenüber Hunden aufgewachsen sind. Dies kann zu einer unterschiedlichen passiven Exposition, einem unterschiedlichen Interesse oder einer unterschiedlichen Neigung zu dieser Art führen.

Den kompletten Artikel gibt es bisher nur auf englisch.